Hindernisse überwinden - Parkour- & Filmworkshop mit Janis Geiger

Ein Bild von Janis Geiger beim Training in München.
Janis Geiger in Action. Foto: Instagram @deafmovemonkey

Lust mal was Neues auszuprobieren? Dann bewerbt euch mit Eurer Schulklasse für die inklusiven Parkour- und Filmworkshops mit dem Parkour-Profi Janis Geiger aus Berlin. 

Parkour kennen viele als wilde Verfolgungsjagden aus Action-Filmen wie James-Bond, der Bourne-Trilogie oder aus Musik- und Werbe-Clips. Aber beim Parkour geht es um viel mehr, als nur um möglichst spektakulär Mauern, Treppen oder Geländer zu überwinden, sondern auch darum, mentale Hindernissen zu bewältigen – gemeinsam Ziele zu erreichen und sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren.

Bei unseren inklusiven Parkour-Workshops mit dem tauben Parkour-Profi Janis Geiger lernen Schülerinnen und Schüler aus Förder- und Regelschulen gemeinsam Parkour als eine aufregende Kunst der Fortbewegung kennen. Sie lernen Hindernisse und Kommunikationsbarrieren zu überwinden. Miteinander lernen sie darüber hinaus gegenseitige Vorurteile und eigene Ängste zu überwinden.

Janis trainiert am Potsdamer Platz Training in Berlin.

Beim Parkour herrscht Gleichberechtigung und Konkurrenzfreiheit. Es geht darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren, mit sich selbst klarzukommen, ohne sich mit anderen Menschen zu vergleichen.

Denn: Parkour ist nicht so, wie viele Menschen es sich vorstellen. Niemand muss von Grund auf besonders sportlich sein oder schon Erfahrungen in dem Bereich haben. Parkour fängt beim Überwinden eines Hindernisses an, das jeder Mensch für sich selbst als Hindernis definiert. Und dies ist für ALLE Menschen zugänglich. Unsere Arbeitsweise erfolgt in kleinen und individuellen Schritten. Wir achten darauf, möglichst wenig Risiko entstehen zu lassen, sodass eine höchstmögliche Sicherheit beim Parkour gewährleistet wird. Außerdem arbeiten wir daran frei von Rollenzuschreibungen und Diskriminierungen miteinander umzugehen, denn Parkour ist universell. ALLE Menschen sind willkommen und können mitmachen.

Ziel: Während der Workshops lernen die Jugendlichen gemeinsam eine neue, ungewöhnliche Art der Fortbewegung kennen. Dort begegnen sich hörende und nicht hörende Jugendliche und überwinden gegenseitige Berührungsängste. Gemeinsam drehen sie eine Video-Dokumentation des Workshops und setzen sich auf unterschiedlichsten Ebenen mit Inklusion und Kommunikation und Fortbewegung auseinander.  

Das ist das Gebärdensprachenzeichen für Parkour. Das ist das Gebärdenzeichen für "Parkour".

Was, wann, wie und wer?

Die kombinierten Film- und Parkour-Workshops für Schüler*innen aus den 8. bis 10. Klassen finden nach den Herbstferien in verschiedenen niedersächsischen Orten wie Oldenburg, Osnabrück und Braunschweig statt. Der Workshops gliedert sich in zwei halbtägige Film- bzw- Schnittworkshop und einen ganztägigen Parkour-Filmworkshop. 1. Vorbereitungsworkshop: Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen lernen sich kennenlernen und entscheiden gemeinsam, was für einen Film drehen wollen und planen diesen. 2. Parkour-Film-Workshop: Parkour-Kurs mit Janis Geiger und Medienpädagog*innen 3. Tag Schnittworkshop. Alle Workshops sind kostenlos und finden im Rahmen des inklusiven Kurzfilmwettbewerbs „ganz schön aufregend – ganz schön anders“ statt.

 

Inklusive Parkour-Workshops

Bei den Workshops können jeweils bis zu 20 hörende und nicht hörende Jugendlichen mitmachen. Während des Parkour-Workshops mit Janis Geiger kommunizieren wir mit Körper- bzw. Gebärdensprache.

Workshop-Orte: Oldenburg (23.10.2018), Osnabrück (24.10.2018) sowie Braunschweig

Bei Interesse schreiben Sie und oder rufen Sie uns an: 0511.165 80334

Mehr über Janis Geiger und seine Arbeit erfahren Sie hier

https://parkourone.com/schweiz/parkour-und-ich/

 

Aktuelle Projekte und Filmclips von und mit Janis Geiger gibt es hier: https://www.instagram.com/deafmovemonkey/